Quito -> Bogotá

Der Flug nach Quito dauerte gerade mal laeppische 45min (kaum in der Luft, schon wieder unten) – die Taxifahrt vom Flughafen zum Hostal L’Auberge Inn dauerte genauso lang, war aber ums zehnfache billiger. Mit von der Partie war die nette Schweizerin Denise, die ich schon im guten Izhcayluma kennengelernt hatte und die mich eigentlich erst auf’s Fliegen gebracht hatte. Mein Plan war urspruenglich, Iberia davon zu ueberzeugen, von Quito (und nicht von Bogotá) nach Hause zu fliegen, denn es waren genau noch vier Tage uebrig (21-25.

Chachapoyas -> Vilcabamba (Izhcayluma)

Chachapoyas war urspruneglich nur als Ausgangsbasis fuer Kuélap und Weiterreise angedacht, entpuppte sich aber schnell als Ausgangsbasis fuer eine fantastische Gegend mit weit mehr als nur Kuélap. Trotzdem war meine Zeit so eingeengt, dass es nur fuer eine Tagestour zur fantastischen Festung der Wolkenmenschen reichte und ich die anderen Flecken wie “Sarcófagos Karajía” (Oserinselstatuenverschnitte) und das “Valle Huaylla Belén” (ein sich schlaengelnder Fluss durch ein Tal mit mannhohem gruengruenstem Gras) nur auf Fotos von anderen Backpackern wie Wiebke, Benjamin oder Friso bewundern konnte (und daraufhin schwoerend, dass ich wiederkomme) – denn ich wollte ja endlich den Sprung nach Ecuador schaffen!!…

Trujillo, Chiclayo y Cajamarca

Da war ich also wieder mal allein im Norden Perus (Trujillo) und sass im Casa de Clara, welches ein recht komfortables Wohnen fuer drei Tage ermoeglichte. Die Eigentuemer und gleichzeitig durch verschiedenste Buecher empfohlenen Guides Clara Bravo und Michael White stellen sich als sehr spezielle Persoenlichkeiten heraus, bei denen ich nicht noch einmal wohnen werde. Aber bzgl. ihres Wissens war die alte Professorin Clara unschlagbar und ermoeglichte ausgezeichnete und ausgedehnte Besuche von Huaca de la Luna, Huaca del Sol, Chan Chan und tags drauf sogar mit ihrem alten VW-Kaefer zu fuenft noch nach El Brujo, wo wir dank ihrer wissentschaftlichen Beziehungen sogar an faszinierende Stellen kamen, die der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich waren und sind.…

Arequipa -> Chimbote

Vier Tage Arequipa vor Weihnachten (18-22. Dez ’07) waren ganz einfach dafuer da, die innere Sehnsucht nach dieser Stadt zu stillen. Es gab einfach zu viele liebe und nette Menschen an diesem schoenen Fleck, als das ich einfach haette durchfahren koennen. Einen Tag zu frueh stand ich also vor der Tuer meiner peruanischen Familie und musste feststellen, dass sich das anfangs ruhige Haus in ein kleines Hostal gewandelt hatte. Xaviers franzoesischer Freund war fuer eine Weile eingezogen und auch Jan hatte inzwischen seine Gastfamilie zugunsten meiner gewechselt (was ich durchaus nachvollziehen konnte :).…

Salar de Uyuni -> San Pedro de Atacama

Mit einem Hass auf Jeeps kam ich am 14. Dezember ’07 also in Uyuni an, nur um einen Tag spaeter wieder in einen zu steigen. Denn die typische Uyuni-Tour, welche sich ueber 3 Tage hinzieht und dem riesigen Uyuni-Salzsee und diversen suedlich liegenderen Lagunen einen Besuch abstattet, benoetigt genau so ein Gefaehrt – anders ist kein Durchkommen. Am Abend des Ankunftstages wurde in der eher trostlosen alten Eisenbahnerstadt also noch diverse Tourveranstalter abgeklappert, um angenehme Reisegefaehrten und einen besser gefederten Jeep fuer den naechsten Tag zu finden.…

Mendoza -> Jujuy -> Tupiza

Von meinem urspruenglichen Plan, Suedchile noch zu besuchen, war ich aufgrund Zeitmangels schon seit laengerem abgerueckt, denn zu Weihnachten wollte ich ja wieder in entgegengesetzterRichtung in Chimbote, Peru sein. Auch musste die Tour durch den bolivianischen Salzsee “Salar de Uyuni” noch unbedingt sein, den ich ja verpasst hatte, da ich ja aufgrund Krankheit zu lang in La Paz geblieben war. Und gleichzeitig war da einfach noch der Wunsch, die gleiche 35h-Busfahrt nicht nochmal rueckwaerts machen zu muessen. Daher: Flugs (nein, kein Flug!!) ueber die Anden auf argentinische Seite und dort dann gegen Norden und Bolivien/Peru…

Auf gleicher Hoehe, aber 6h oestlicher liegt das argentinische Mendoza, in welches ich am 11.

Santiago de Chile

Tja, 35 zermuerbende Stunden spaeter (Pullman und die Penetranz von chilenischen Polizeistationen inkl. ungruendlicher Gepaeckdurchsuchungen mitten in der Nacht sind wirklich zum kotzen!! – Entschuldigung!) traf ich ausnahmsweise mal zu frueh am 6. Dezember in Santiago de Chile ein. Der Busbahnhof (einer von fuenf) hatte mal eben 70 Plattformen und so war mir sofort bewusst, dass das mit dem Abholen durch Stéphanie nicht klappt…

…aber meine Reisebegleitung im Bus Cama war chilenisch und Ihr Bruder mehr als nett, mir und meinem Gepaeck eine kostenlose Stadtrundfahrt mit abschliessender Ankunft im neuen Appartment des franzoesischen Maedels zu bieten.…