Santiago de Chile

Tja, 35 zermuerbende Stunden spaeter (Pullman und die Penetranz von chilenischen Polizeistationen inkl. ungruendlicher Gepaeckdurchsuchungen mitten in der Nacht sind wirklich zum kotzen!! – Entschuldigung!) traf ich ausnahmsweise mal zu frueh am 6. Dezember in Santiago de Chile ein. Der Busbahnhof (einer von fuenf) hatte mal eben 70 Plattformen und so war mir sofort bewusst, dass das mit dem Abholen durch Stéphanie nicht klappt…

…aber meine Reisebegleitung im Bus Cama war chilenisch und Ihr Bruder mehr als nett, mir und meinem Gepaeck eine kostenlose Stadtrundfahrt mit abschliessender Ankunft im neuen Appartment des franzoesischen Maedels zu bieten. Es erwarteten mich zwar keine Moebel, da es erst Tags zuvor bezogen worden war, aber dafuer eine Moderne (Portier mit Tuereaufhalten und Aufzugholen und so nen Spass, Trinkwasser aus dem Hahn), ein Willkommenseingefuehl und ein riesiger franzoesischer Freundeskreis (sie arbeitet in einer franzoesischen Bank mit franzoesischen Kollegen und franzoesischen Kunden mitten in Chile).

Die naechsten Tage jedoch wurden mehr oder weniger allein verbracht (Tribut an den ersten Auslandseinsatz ihrerseits – 14h-Tage) und der Eindruck wuchs und wuchs, dass Santiago de Chile nicht meine Traumstadt Suedamerikas ist. Die Moderne und die nicht unbedingt netteste Offenheit seitens der Hauptstaedler passen nicht in mein Suedamerika-Bild – ganz klar jedoch eine subjektive Meinung meinerseits.

Valparaiso (haesslich bis auf die netten, architektonisch wertvollen Cerros ueber der Stadt), Viña del Mar (ganz niedlich) und Weintouren (sauteuer fuer drei Schluecke Wein – vergesst Concha y Toro, kauft Euch lieber nen Busticket nach Mendoza dafuer!!) waren zwar interessant, aber nicht unbedingt lebenswichtig. Die Tage in Santiago lohnte sich mehr oder weniger allein aus dem Grund, weswegen ich auch 35h Bus auf mich genommen hatte – Stéphanie. Und vielleicht noch, weil ich auf dem Rueckweg die Route ueber Argentinien (Mendoza -> Salta -> Jujuy) nahm. Dazu aber mehr im naechsten Post…

Jörg Denkel

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  1. Stimmt Valparaiso ist wirklich nicht so besonders sehenswert. Aber zum Glück gibt es genug andere nette Plätze, die es zu sehen lohnt in Chile.

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