Schwedisch für Angefangene

Linda heisst meine Lehrerin, ist 27 Jahre jung und unterrichtet einen der vielen Schwedischkurse an der Universität. Seit kurzem bin ich also fähig “Jag heter Jörg, jag kommer från Tyskland och jag studerar i Lund” oder ähnliche Sätze zu fabrizieren und sie mit der garnicht so leichten Betonung einigermaßen verständlich rüberzubringen.

Wir sind ungefähr 15 Leute in unserer Gruppe, bunt gemischt über den Kontinent, aber doch einige Deutsche (wie überall auf der Welt). Mit einem Holländer, einem Belgier und einem Iren versteh ich mich besonders gut und die ersten Abendplanungen wurden schon gemeinsam in Angriff genommen und auch erfolgreich ausgeführt.

Dabei muss man allerdings vorsichtig sein, denn am nächsten Tag um 7.45 Uhr heisst es wieder aufstehen, zumindest solang ich noch kein Fahrrad habe, denn ohne benötige ich eine halbe Stunde zum AF-Gebäude der Uni, wo der Kurs stattfindet. Und Linda gibt gehörig Gas in den knapp 4 Stunden morgens und anschliessend versorgt sie uns noch mit genügend Vokabeln und sonstigem für den Nachmittag. Dagegen war mein Spanisch-Intesiv-Turbo-Kurs der FH damals ein richtiger Bummelkurs. Wenn Ihr Euch fragt, wie man in so nem internationalen Umfeld kommuniziert, damit es alle verstehen ist schnell beantwortet: schwedisch. Linda spricht nichts anderes. Höchstens wenn sie mal richtig gut gelaunt ist und Gnade walten lässt, wird etwas mal auf englisch erklärt, ansonsten vier Stunden am Stück SCHWEDISCH. :o) Es ist zu unserem Wohle – hab ich gerlernt…

Bis Dienstag nächste Woche (29.8.) geht’s nocht, dann bekomm ich mein erstes schwedisches Zertifikat – und am Nachmittag geht’s gleich weiter mit meinem Master-Studium…

Jörg Denkel

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