Columbus in Kopenhagen

Heut am Dienstag (22.08), also nicht mal einer Woche nach meiner Ankunft, war ich schon wieder in Kopenhagen. Der Grund war überraschend. Anja kam mit ihrem Kreuzer aus St. Petersburg über Stockholm nach Kopenhagen und legte für 6 Stunden im dortigen Hafen an. Die letzte Chance sie zu sehen, bevor Sie über den Atlantik mit Stopp in Island richtung Chicago weiterschipperte. Außerdem war die Möglichkeit gegeben, dass sie mir das Schiff zeigen konnte und so liess ich mich nicht zweimal bitten mal schnell in die Andersen-Stadt rüberzujetten. Den auf so nem Kreuzfahrtschiff war ich dann doch noch nie.

Also nach dem Sprachkurs ab in den Zug und in gut ner Stunde war ich über die Öresundbrücke gerauscht und in Nordhavn angekommen. Dieser Bahnhof ist ca. 5min von der “Langenlinie” entfernt, dem Abschnitt vom Hafen, wo die ganzen großen Kreuzer & Dampfer haltmachen. Die MS Columbus der Hapag-Llyod Flotte lag natürlich ganz als letztes am Pier und man sollte nicht unterschätzen wie lange es dauert, an 2-3 dieser Boote vorbeizulaufen. :o) Nach Ankunft bekam ich dann erstmal eine interessante Führung des gesamten Bootes – nur auf die Brücke und in die Küche durfte ich nicht. Und da sich alle “Seemänner” auf jeden Landgang freuen (frische Luft bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung), sind wir dann auch noch ein wenig raus, haben die täglichen Qualen der kleinen Meerjungfrau mitansehen müssen und haben die letzten Kronen und Öre von Anja auf den Kopf gehauen (in Chicago will die keiner mehr).

Um 18.30 Uhr lief dann Columbus auf fast direktem Wege wieder Richtung Amerika aus und Jörg jettete nach Malmö, um dort mit ein paar anderen das dieswöchige Malmö-Festival zu besuchen und echten Elch-Kebap zu essen. Ich glaube Anja hat sich gefreut…

Jörg Denkel

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